Die Mischung ist genau die richtige
„Die Mischung ist genau die richtige“(Isny/sz) „Super zufrieden“ sind Katrin Mechler vom Stadtmarketing und Willi Rudhart vom Wintersportverein mit dem Verlauf des Verkaufsoffenen Sonntags mit dem 5. Isnyer Staffellauf, kurz „Isny macht auf“. Rund 6500 Besucher seien laut der Organisatoren in der Stadt gewesen, darunter auch Gäste aus dem Umland
Es gibt für „Isny macht auf“ am vergangenen Sonntag nur lobende Worte: Petrus hat sich die Sache mit dem Wetter nochmal überlegt, und doch noch ein bisschen Sonne und Wärme zur Allgäustadt geschickt, auch dank dessen kamen dann rund 6500 Besucher über den Tag verteilt nach Isny zum Bummeln und beim Staffellauf kämpften 17 Teams um den Dethleffser Wanderpokal und lockten die Zuschauer in Massen an den Wegesrand. Einzelhändler sind zufrieden
Beim Verkaufsoffenen Sonntag machten laut Katrin Mechler „fast alle“ Einzelhändler mit, sogar im Industriegebiet habe ein Baumarkt geöffnet und am Kreisverkehr in Richtung Leutkirch ein Drogeriemarkt geöffnet gehabt.
„Besonders freut mich, dass ich bisher wirklich nur sehr, sehr zufriedene Rückmeldungen aller Einzelhändler bekommen habe, auch von den Händlern außerhalb der Innenstadt“, sagt Mechler. Neben offenen Geschäften gab es für die Besucher Isnys, die aus Leutkirch und nach den Nummernschildern zu urteilen auch aus Kempten und dem Oberallgäu kamen, Stände und einen großen Flohmarkt. Einen richtigen Knaller landete am Sonntag die Stadtbücherei Isny. Am Marktplatz vor dem Hallgebäude hat ein Bücherverkauf Leseratten angelockt, mit Erfolg, denn die Bücherei verkaufte rund 2500 Exemplare. Beschwerden haben Mechler bisher keine erreicht, und „sowas hört man ja eigentlich immer als Erstes“. Am Konzept soll sich nichts ändern, die Mischung sei genau die Richtige, nur an Kleinigkeiten solle gefeilt werden.
Der Vorsitzende des Wintersportvereins (WSV) Isny, Willi Rudhart, ist mit dem Ablauf des 5. Isnyer Staffellaufs „rundum zufrieden“. „Ich fand‘s richtig super, das hätte keiner gedacht, dass das Wetter so unglaublich mitmacht“, sagt Rudhart. Konzept soll gleich bleiben
Am Konzept des Staffellauf wird sich laut dem Vereinsvorsitzenden in den kommenden Jahren nichts ändern. Erst 2008 habe man sich eine neue Strecke für den Lauf überlegt: Die 1,8 Kilometer führen jetzt durch das Wassertor, den Schlosspark, hinten herum zum Kurpark und an der Stadtmauer wieder zurück zum Burgplatz unterhalb des Wassertors. So vermeidet man nun das Durchlaufen der Fußgängerzone. Das habe man in den vorherigen Jahren so gemacht, habe sich damit aber teilweise den Unmut der schlendernden Besucher und auch der Einzelhändler zugezogen. Außerdem sei der organisatorische Aufwand wesentlich höher gewesen. Der Planungsaufwand in diesem Jahr habe schon einen ganzen Tag mit einigen Helfern des WSV in Anspruch genommen, sagt Rudhart, dennoch, der Verein habe ja Routine, was solche Dinge angeht. Rückblickend sagt er: „Auch die Zuschauer waren super, die Stimmung war klasse und ich bin einfach zufrieden.“
„Es ist die Summe der Veranstaltungen, die den Tag letztendlich so erfolgreich machen“, ist sich Rüdiger Walzer, Vorsitzender von Isny aktiv, sicher. „Für mich war es sehr positiv und auch was die Frequenz angeht, die Läden waren gut gefüllt.“
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