Rudhart bleibt Vorsitzender und blickt auf „grandiosen Winter“ zurück

(ISNY/rau) Willi Rudhart ist alter und neuer Vorsitzender des Wintersportvereins. Bei der Hauptversammlung im Vorstadtadler blickte Rudhart vor 49 Mitgliedern auf einen „grandios guten“ (Rudhart) und ereignisreichen Winter zurück.

100 Jahre WSV feiert der Verein heuer mit mehreren Veranstaltungen, der Festakt am 9. Oktober wird der Höhepunkt und für den wünscht sich Rudhart die Teilnahme aller Vereinsmitglieder. Für die Festschrift - „die ist richtig gut geworden“ - dankte er Richard Loskarn. „Eine hervorragende Geschichte“ war für Rudhart das Jubiläumsskirennen im Kurpark.

„Ich habe nächtelang nicht geschlafen vor dem Deutschlandpokal“, bekannte Rudhart. Der sei in der Form auf nationaler Ebene noch nicht durchgeführt worden, der Handicap-Start sei hervorragend gut gelungen. Das, was dem WSV in Fachkreisen Respekt einbrachte, trug dem verantwortlichen Team ein dickes Lob des Vorsitzenden ein.

Zeitweise fast schon zu hart sei der Winter gewesen, vor allem die Skipringer hatten manches mal zu kämpfen, berichtete Daniel Maier in Vertretung für Axel Bächi, den bisherigen Abteilungsleiter Sprunglauf. Immer wenn der Schnee unter großem Einsatz weggeschaufelt war, fiel über Nacht wieder eine Menge. Die Schanzen seien fertig, es gebe aber noch ei paar kleine Arbeiten zu erledigen. Bei den Nachwuchsleuten gab es gute Ergebnisse im Winter, erfreut sei die Abteilung, dass Maximilian Mechler ein Comeback im Weltcup feiern konnte.
 
„Eine insgesamt gute bis sehr gute Saison“, hat die Abteilung Alpin mit ihren 40 Mitgliedern laut Jochen Müller hinter sich. Teils hätten die jungen Fahrer auch im überregionalen Bereich sehr gute Ergebnisse eingefahren. Er lobte den Vorteil durch den Stixnerlift, der es den jungen Fahrern wegen der kurzen Anfahrt ermöglicht, trotz großer schulischen Belastung häufig zu trainieren. Müller dankte wie alle Abteilungsleitern den Betreuern, Trainern aber auch den einsatzbereiten Eltern für die große Unterstützung. Als „one family show“ bezeichnete Langlauf-Abteilungsleiter Michael Loskarn die Erfolge des Biathleten Matthias Weh, der dank großer Unterstützung durch seine Familie so gut sei, „obwohl wir keine Infrastruktur für Biathlon haben.“ Aber auch beim Langlauf gab es in allen drei Leistungsgruppen große Erfolge für die Isnyer Läufer. Den Deutschlandpokal bezeichnete Loskarn als fantastischen Wettkampf, „eine Visitenkarte der Extraklasse.“ Alfred Neuerer von der Abteilung Behindertensport dankte Loipenmacher Erhard Pferdt „ohne den wir gar nicht fahren könnten“, denn vor allem die Schlitten bräuchten sehr gute Spuren. Die Leute kämen weit her zum Training.

Das finanzielle Ergebnis des 650 Mitglieder starken Vereins mit einem Minus im Gesamtbetrieb „ist noch nicht zufriedenstellend“, erklärte Kassier Andreas Breyer, die Tendenz sei aber gut. Weil die Hütte am Golm aber renoviert wird, erhofft sich der WSV von diesem „Geldbringer“, wie Rudhart sie nannte, eine wieder bessere Belegung. Für die ausscheidenden Hüttenwarte Gretl und Sepp Mechler wurde mit Franziska Maier eine Nachfolgerin gefunden. Neu gewählt wurde für die Abteilung Skisprung Conny Kremer als Nachfolgerin von Axel Bächi, der nicht mehr kandidiert hatte. Wiedergewählt wurden neben dem Vorsitzenden Rudhart der Kassier Andreas Breyer, Schriftführerin Kerstin Kirsamer, die Leiterin des Wettkampfbüros Irmi Phillipp und die Abteilungsleiter Jochen Müller und Michael Loskarn.

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