Vereinsbusse fahren auch fürPartner

Schwäbische Zeitung 7.06.08

ISNY (ri) Der WSV Isny hat gestern seine Jahreshauptversammlung abgehalten. Im Vorfeld der Veranstaltung im Kurhaussaal wurden den Mitgliedern die drei Vereinsbusse präsentiert, die durch Sponsorenwerbung mitfinanziert werden.

Im Rahmen eines Sponsorenkonzepts hat der WSV Isny seine drei Busse als Werbeflächen zur Verfügung gestellt. In der Zwischenzeit wurden 13 Partner gefunden, zehn weitere haben nach Angaben des WSV-Vorsitzenden Willi Rudhart noch die Möglichkeit, mitzumachen. Wie Rudhart weiter sagte, sind die drei Busse jährlich bis zu 30 000 Kilometer im Einsatz.

Veränderungen gab es im Vorstand. Für die ausscheidenden Mitglieder Sibylle Lenz, Werner Meeßen und Wolfgang Schaffer wurden Michael Loskarn, Jochen Müller und Andreas Breyer gewählt. Mehr dazu lesen Sie in unserer Ausgabe von Montag.

Vereinsbusse fahren auch für Partner

ISNY (ri) Der WSV Isny hat gestern seine Jahreshauptversammlung abgehalten. Im Vorfeld der Veranstaltung im Kurhaussaal wurden den Mitgliedern die drei Vereinsbusse präsentiert, die durch Sponsorenwerbung mitfinanziert werden.

Im Rahmen eines Sponsorenkonzepts hat der WSV Isny seine drei Busse als Werbeflächen zur Verfügung gestellt. In der Zwischenzeit wurden 13 Partner gefunden, zehn weitere haben nach Angaben des WSV-Vorsitzenden Willi Rudhart noch die Möglichkeit, mitzumachen. Wie Rudhart weiter sagte, sind die drei Busse jährlich bis zu 30 000 Kilometer im Einsatz.

Veränderungen gab es im Vorstand. Für die ausscheidenden Mitglieder Sibylle Lenz, Werner Meeßen und Wolfgang Schaffer wurden Michael Loskarn, Jochen Müller und Andreas Breyer gewählt. Mehr dazu lesen Sie in unserer Ausgabe von Montag.

(Erschienen: 07.06.2008)


 

Der Vorstand hat ein neues Gesicht

Schwäbische Zeitung 09.06.2008

ISNY (ew) Zwei Punkte haben die Hauptversammlung des WSV Isny am Freitagabend geprägt. Die Neubildung des Vorstands und die Frage, was aus dem Wintersportverein wird, wenn der Winter ausbleibt.

In seinem Jahresbericht blickte WSV-Vorsitzender Willi Rudhart auch auf das Ereignis zurück, das den Verein am meisten beschäftigt hat: den Internationalen IPC Weltcup im Behinderten-Skisport. "In den Nachrichten wurde Isny an dritter Stelle genannt" sagt Rudhart sichtlich mit Stolz. Aber er berichtete auch, das die zweite Hälfte dieses Wettkampfes nach Oberstdorf verlegt werden musste, da in Isny Mitte Januar der Winter vorbei war. Die milden Temperaturen ließen das Langlaufstadion im Wasser versinken.

Der Supergau für einen Wintersportverein mitten in einer internationalen Veranstaltung. Doch Rudhart hat Vorbildliches geleistet, indem er schnell und reibungslos die Umorganisation des Wettkampfes auf Pisten in Oberstdorf während der bereits stattfindenden Rennen bewerkstelligte.

Und damit war auch schon das Thema angesprochen, dass den ganzen Abend wiederkehrend begleitete: Was wird aus dem Wintersportverein Isny, wenn der Winter ausbleibt? Schnee herfahren, mit Veranstaltungen nach Eschach bei Kempten ausweichen

Mit großem Einsatz

Es folgten die Berichte von Sibylle Lenz aus der Langlaufabteilung, Axel Bächi für Sprunglauf und Werner Meeßen für Alpin. Im Bereich Langlauf geht es um die Ausrichtung von Wettkämpfen, um die Bereitstellung von Loipen, um Trainingsangebote und Nachwuchsförderung. Beim Sprunglauf stehen derzeit die drei Sprung-Schanzen für 30, 60 und 90 Meter im Vordergrund, die der Isnyer Verein unterhält. Diese werden gerade mit großem ehrenamtlichen und finanziellen Einsatz renoviert und müssen dann ordnungsgemäß vom Deutschen Wintersportverband zertifiziert werden.

Im Alpinbereich ging es um die Sicherstellung des Trainingsprogramms in Zeiten der milden Winter, das die Isnyer nur durch den Trainingshang am Stixner in Missen sicherstellen können, der dem Verein an 60 Tagen zur Verfügung steht. Immer wieder geht es um Pistenraupen und weitere Beschneiungsanlagen, die jedoch nur bei kalten Temperaturen unter minus fünf Grad eingesetzt werden können.

Last but not least berichtet der Kassier Wolfgang Schaffer über die finanzielle Seite des Jahres 2007. Allein die Ausrichtung einer solchen Veranstaltung wie des Behinderten-Weltcups bewegt sich im Bereich von 90 000 Euro.

Beim Dank an die scheidenden Vorstände Sibylle Lenz und Werner Meeßen (nach elf Jahren) und Wolfgang Schaffer nach 25 Jahren wurde wieder der Zusammenhalt des alt eingesessenen Isnyer Vereins deutlich. Viele sind in den Vorstand gekommen, weil ihre Kinder begeisterte Skiläufer waren. Ohne die enge Mithilfe von vielen Mitbürgern würde es nicht gehen. Man kennt sich, kann sich aufeinander verlassen, hat im Laufe der Jahre freundschaftliche Bande geknüpft. Und in zwei Jahren wird das 100-jährige Bestehen gefeiert.







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